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Taboola Anfänger? Die 11 wichtigsten Dinge, die du unbedingt wissen solltest (Fehler vermeiden)

  • 9. Feb.
  • 5 Min. Lesezeit
Diese Fehler mit Native Ads vermeiden

Warum dieser Artikel existiert


Die folgenden Punkte basieren nicht auf Theorie oder Vermutungen, sondern auf meiner eigenen Erfahrung aus über vier Jahren bei Taboola, unter anderem als Senior Sales Rep.


In dieser Zeit habe ich mit hunderten Werbetreibenden, Agenturen und E-Commerce-Unternehmen gearbeitet – von den ersten Tests bis hin zur Skalierung auf sechs- und siebenstellige Monatsbudgets.


Ein Muster hat sich dabei immer wieder gezeigt:


Die meisten Fehler passieren nicht während der Optimierung, sondern ganz am Anfang.


Zu früh einen Account erstellen, mit falschen Erwartungen starten oder Taboola wie Meta oder Google Ads behandeln.


Das Ergebnis ist fast immer dasselbe:


Budget wird verbrannt und der Kanal wird vorschnell als „funktioniert nicht“ abgestempelt.


Genau deshalb habe ich diese Punkte zusammengefasst. Sie sollen dir helfen, typische Anfängerfehler zu vermeiden und vor allem herauszufinden, ob Taboola für dein Produkt überhaupt der richtige Kanal ist, bevor du Geld investierst.


Was du vor dem Taboola Account erstellen unbedingt klären solltest um Fehler zu vermeiden


Einen Taboola Account zu erstellen ist technisch schnell erledigt. Die entscheidende Frage ist aber nicht, ob du dich einloggen kannst, sondern ob du die Voraussetzungen für einen sinnvollen Test erfüllst.


Native Ads sind kein Plug-and-Play-Kanal. Sie funktionieren anders als Search oder Social und brauchen ein sauberes Setup, realistische Erwartungen und ausreichend Budget.


Wenn du diese Grundlagen überspringst, triffst du operative Entscheidungen auf Basis falscher Annahmen und verlierst Zeit und Geld.


Die folgenden Punkte zeigen dir, worauf es wirklich ankommt.


Die 11 wichtigsten Dinge, bevor du einen Taboola Account erstellst


Taboola funktioniert anders als Meta oder Google Ads


Der größte Fehler ist es, bestehende Strategien aus Search oder Social einfach auf Taboola zu übertragen. Native Ads sind ein Discovery-Kanal. Nutzer befinden sich nicht im aktiven Suchmodus, sondern konsumieren Inhalte auf Nachrichtenseiten, redaktionellen Portalen oder über Placements wie E-Mail-Postfächer oder Push Notifications.


Die Zielgruppe ist häufig älter, in vielen Märkten ab etwa 55 Jahren aufwärts.


Erfolgreiche Kampagnen nutzen deshalb eigene Creatives, eigene Botschaften und eine eigene Funnel-Logik. Wer Social-Assets oder Search-Denke eins zu eins kopiert, verbrennt in der Regel Geld.


Nutze Advertorials statt direkter Produktseiten


Direkter Traffic auf Produktseiten oder Leadformulare funktioniert im Prospecting nur selten. Native Ads bieten zu wenig Raum, um ein Produkt, ein Problem oder eine Lösung ausreichend zu erklären.


Da Ads im redaktionellen Umfeld erscheinen, erwarten Nutzer nach dem Klick zunächst Content. Wer hier sofort auf einer Verkaufsseite landet, fühlt sich getäuscht und springt ab. Advertorials oder Listicles bauen Vertrauen auf, erklären den Kontext und führen erst danach zur Conversion.


Eine Ausnahme ist Retargeting. Nutzer, die bereits ein Advertorial gelesen haben, kannst du häufig direkt auf das Produkt führen, wenn die Ads entsprechend angepasst sind.


Setze genügend Budget für saubere Tests ein


Taboola ist kein Kanal für Mini-Budgets. Mit fünf oder zehn Euro pro Tag erhältst du keine verwertbaren Daten. Der Algorithmus braucht Volumen, um zu lernen.


Eine gängige Empfehlung liegt beim Zehn- bis Fünfzehnfachen deines Ziel-CPA pro Tag und Kampagne. Liegt dein Ziel-CPA bei 50 Euro, solltest du mit etwa 500 Euro Daily Budget testen. Wenn das zu hoch erscheint, kannst du zusätzliche Funnel-Events tracken, solltest aber niemals unter 200 Euro pro Kampagne starten.


Trenne Mobile und Desktop konsequent


Mobile und Desktop unterscheiden sich stark in CPC, Nutzerverhalten und Conversion-Logik. Werden beide in einer Kampagne kombiniert, testest du faktisch nur einen Kanal, meist Mobile, da dort mehr Inventar verfügbar ist.


Saubere Tests erfordern getrennte Kampagnen. Nur so erhältst du valide Daten und kannst fundierte Entscheidungen treffen.


Nutze Blocklisten von Anfang an


Wenn du ohne Einschränkungen startest, spielt Taboola deine Ads zunächst auf allen verfügbaren Placements aus, darunter auch Push- oder E-Mail-Traffic. Diese Trafficarten sind nicht per se schlecht, passen aber nicht zu jedem Produkt, Service oder Funnel.


Genau deshalb ist es sinnvoll, bereits zum Start mit sogenannten Blocklisten zu arbeiten und bestimmte Publisher oder Platzierungen auszuschließen.


Die entscheidende Frage ist an dieser Stelle meist: Wie komme ich überhaupt an einen Ansprechpartner bei Taboola, der mir dabei helfen kann?


Genau hier setzen viele zu spät an. Ob du Zugriff auf Blocklisten bekommst und wie dein Setup sinnvoll aussehen sollte, hängt unter anderem davon ab, ob dein Produkt für Taboola geeignet ist und ob ein strukturierter Test geplant ist.


Bevor du einen Account erstellst, empfehle ich dir deshalb, den kostenlosen Test auf dieser Seite zu machen.


Dort kannst du prüfen, ob dein Produkt oder Service grundsätzlich für Taboola geeignet ist. Falls ja, erfährst du am Ende des Tests auch, wie du den passenden Ansprechpartner für deinen Markt findest, der dich beim Setup, bei Blocklisten und bei den nächsten Schritten unterstützen kann.


Prüfe zuerst, ob dein Produkt für Taboola geeignet ist


Nicht jedes Produkt eignet sich für Native Ads. Zielgruppe, Preis, Margen, Funnel-Struktur und Erwartungshaltung müssen zusammenpassen.


Viele Werbetreibende erstellen einen Taboola Account, testen blind und ziehen danach falsche Schlüsse. Genau deshalb solltest du vor dem Start prüfen, ob dein Produkt grundsätzlich geeignet ist.


Dafür gibt es den kostenlosen Test auf dieser Seite, mit dem du in wenigen Schritten herausfinden kannst, ob Taboola für dich Sinn ergibt.


Lade nicht zu viele Ads hoch


Mehr Ads bedeuten nicht automatisch bessere Ergebnisse. 30 oder 50 Varianten verteilen das Budget so stark, dass keine Ad ausreichend lernen kann.


Ideal sind sechs bis neun Ads pro Kampagne. Nutze den Variationsmodus, kombiniere wenige, visuell klar unterschiedliche Bilder mit passenden Titeln und halte das Setup übersichtlich. So findest du schneller funktionierende Kombinationen.


Tracking ist Pflicht, nicht optional


Ohne Tracking solltest du keinen Taboola Account erstellen. Egal ob E-Commerce oder Leadgen, du brauchst saubere Daten.


Für Shopify und WooCommerce gibt es spezielle Tracking-Apps, die die Einrichtung vereinfachen. Wichtig ist, nicht nur finale Conversions zu tracken, sondern auch Events entlang des Funnels, etwa Product View, Add to Cart oder Checkout Start.


Diese Signale helfen dem Algorithmus und geben dir frühzeitig Einblicke in die Qualität des Traffics.


Greife nicht zu früh oder zu aggressiv in Kampagnen ein


Taboola braucht Zeit. Wenn Kampagnen nicht innerhalb weniger Stunden profitabel laufen, ist das vollkommen normal.


Lass Kampagnen bei ausreichendem Budget mindestens zwei bis drei Tage, besser fünf Tage unangetastet laufen. Beim Skalieren gilt dasselbe. Erhöhe oder senke Budgets um maximal 25 bis 35 Prozent alle zwei bis drei Tage.


Tägliches Surf-Scaling, wie man es von Meta kennt, funktioniert bei Taboola nicht.


Kurzfristige Dips gehören dazu und müssen ausgehalten werden.


Halte dich strikt an die Taboola Policies


Taboola Ads erscheinen auf Publisher-Seiten wie Nachrichtenseiten. Entsprechend streng sind die Richtlinien, besonders in Bereichen wie Health, Beauty, Weight Loss oder Finance.


Keine absoluten Aussagen, keine irreführenden Versprechen, sauberes Impressum und transparente Inhalte sind Pflicht. Rejections lassen sich nicht komplett vermeiden, aber deutlich reduzieren, wenn du die Policies kennst und mit einem Ansprechpartner arbeitest.


Taboola ist selten der erste Marketing-Kanal


In den meisten Fällen ist Taboola ein Skalierungskanal. Idealerweise hast du bereits Proof of Concept auf Meta oder Google, ein funktionierendes Offer und einen optimierten Funnel.


Taboola eignet sich besonders dann, wenn andere Kanäle ein Plateau erreichen und du neue, oft ältere Zielgruppen erschließen willst.


Als erster Kanal ist Taboola eher untypisch.


Bonus: Mach den Taboola Eignungstest, bevor du deinen Account erstellst


Bevor du einen Taboola Account erstellst, solltest du prüfen, ob der Kanal für dein Produkt wirklich Sinn ergibt.


Mit dem kostenlosen Test auf dieser Seite findest du in wenigen Minuten heraus, ob Taboola für dich geeignet ist und wie ein realistischer Einstieg aussehen kann.


So sparst du Zeit, Budget und vermeidest typische Anfängerfehler von Anfang an.

 
 

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