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Taboola vs Outbrain: Was ist der Unterschied – und womit solltest du starten?

  • 9. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit
Taboola vs Outbrain Vergleich – Unterschiede zwischen Native-Advertising-Plattformen und Empfehlung für den Start

Wenn du nach Taboola vs Outbrain suchst, willst du eine klare Antwort: Wo liegt der echte Unterschied zwischen diesen beiden Native-Advertising-Plattformen – und mit welcher solltest du anfangen?


Sowohl Taboola als auch Outbrain gehören zu den größten Native-Ad-Anbietern weltweit. Beide verbinden Advertiser mit Publishern und platzieren Anzeigen direkt in redaktionellen Umfeldern auf Nachrichtenseiten und Content-Portalen.

Auf den ersten Blick wirken beide Plattformen sehr ähnlich.


In der Praxis gibt es aber relevante Unterschiede bei Inventory, Produktumfang, Formaten und der Rolle im gesamten Performance-Funnel.

Schauen wir uns das strukturiert an.


Was Taboola und Outbrain gemeinsam haben


Beide Plattformen ermöglichen Native Ads, die zwischen echten Artikeln erscheinen und sich optisch in den Content einfügen.


Für Advertiser bedeutet das:


  • Reichweite außerhalb von Meta und Google

  • Discovery-Traffic statt reiner Suchintention

  • CPC-basiertes Buying (du zahlst pro Klick, nicht pro Impression)

  • Starker Upper- und Mid-Funnel-Impact mit positiven Spillover-Effekten auf Search und Social


Viele Marken entdecken Native Ads genau dann, wenn Meta oder Google ein Plateau erreichen und neue skalierbare Traffic-Quellen gebraucht werden.


Der wichtigste Unterschied: Publisher-Netzwerke


Der größte praktische Unterschied zwischen Taboola und Outbrain ist simpel:

Sie arbeiten mit unterschiedlichen Publishern.


Das heißt: Selbst mit identischen Creatives und Targetings erreichst du andere Nutzer, weil deine Ads auf anderen Medienseiten ausgespielt werden.


Genau deshalb nutzen erfahrene Advertiser oft beide Plattformen parallel. Nicht weil eine die andere ersetzt – sondern weil jede zusätzliches Inventory erschließt.


Ähnlich wie bei Meta und Google: gleiche Aufgabe, unterschiedliche Ökosysteme.


Outbrain + Teads: Video als zusätzlicher Kanal


Outbrain hat sein Angebot stark erweitert durch die Integration von Teads.


Dadurch stehen Outbrain-Advertisern heute großflächige Outstream-Video-Placements direkt in redaktionellen Umfeldern zur Verfügung.


Konkret bedeutet das:


  • Video Ads eingebettet in Publisher-Content

  • Reichweitenstarke In-Article-Videoformate

  • Zusätzliche Upper-Funnel-Touchpoints für Video-Assets


Wenn Video ein zentraler Bestandteil deiner Strategie ist, kann diese Teads-Integration ein klarer Vorteil sein.


Outbrain ist damit längst nicht mehr nur „klassisches Native“.


Taboola heute: Viel mehr als nur Native Ads


Früher war Taboola vor allem für Native Ads unter Artikeln bekannt.

Das gilt weiterhin.


Aber mit dem Launch des Realize Ads Managers hat sich Taboola zu einer deutlich breiteren Performance-Plattform entwickelt.


Heute kannst du CPC-basiert buchen:


  • Klassische Native Placements

  • Vertical Display Formate

  • High-Impact Display Units

  • Inbox Placements (unter anderem mit Partnern wie Yahoo)

  • Mobile Placements, inklusive Lockscreen-Umfeldern


Alles innerhalb eines einzigen Ad Managers.


Das ist ein entscheidender Wandel.


Taboola ist heute nicht mehr nur ein Native-Kanal, sondern ein vollwertiges Performance-Ökosystem, mit dem du:


  • Prospecting

  • Retargeting

  • Mid-Funnel Education über Advertorials

  • Lower-Funnel Conversions

  • Display-ähnliche Reichweite als Alternative zu klassischen Display Networks

abbilden kannst – weiterhin auf CPC-Basis.


Für viele Advertiser bedeutet das: Taboola ersetzt oder ergänzt inzwischen mehrere Traffic-Quellen gleichzeitig.


Taboola vs Outbrain in der Praxis


So nutzen viele Performance-Teams beide Plattformen:


  • Start mit Taboola, um Funnels, Creatives und Unit Economics zu validieren

  • Übertragung der Learnings auf Outbrain + Teads Video

  • Paralleler Betrieb beider Netzwerke für maximale Publisher-Abdeckung

  • Dynamische Budget-Verschiebung je nach CPA und Skalierbarkeit


Creatives, Headlines, Advertorials und Tracking-Setups lassen sich meist nahezu 1:1 replizieren.


Deshalb lautet die Frage selten „Taboola oder Outbrain“.


Sondern eher: Taboola zuerst – Outbrain danach.


Womit solltest du starten?


Wenn du neu im Native Advertising bist, macht Taboola als Einstieg oft am meisten Sinn:


  • Größere Formatvielfalt von Anfang an

  • Starke Native Basis plus Display und Inbox

  • Einfacher Aufbau kompletter Performance-Journeys

  • CPC-Buying über mehrere Placements hinweg

  • Leichte Expansion zu Outbrain mit denselben Assets


Outbrain wird besonders interessant, sobald:


  • du funktionierende Creatives hast

  • Video eine größere Rolle spielt

  • du dein Setup um zusätzliche Publisher erweitern willst


Es geht nicht um „besser“ oder „schlechter“.


Es geht um die richtige Reihenfolge.


Was ist mit anderen Native Netzwerken?


Neben Taboola und Outbrain gibt es auch MGID oder Revcontent.


Diese eignen sich oft für zusätzliche Reichweite. In den meisten Fällen bilden Taboola und Outbrain jedoch das Fundament, auf dem später weitere Netzwerke aufgebaut werden.


Fazit: Taboola zuerst, dann erweitern


Es gibt keinen universellen Gewinner.


Aber aus Performance-Sicht gilt häufig:


  • Taboola bietet aktuell das breiteste CPC-Ökosystem (Native + Display + Inbox)

  • Outbrain ergänzt stark über Video via Teads

  • Beides zusammen liefert maximale Reichweite


Persönlich empfehle ich meist einen Taboola-First-Ansatz, wenn man mit Native Ads startet.


Transparenzhinweis: Ich war selbst mehrere Jahre bei Taboola tätig und kenne daher die Plattform, Produktentwicklung und internen Prozesse sehr gut.


Diese Empfehlung basiert aber nicht auf Loyalität, sondern auf Praxis.


Starte dort, wo du am schnellsten testen kannst. Skaliere dann weiter.



 
 

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