Was sind Native Ads? Die ehrliche Erklärung mit echten Beispielen
- vor 5 Tagen
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Wenn du nach „was sind native ads“ suchst, willst du wahrscheinlich eine klare Antwort:
Was genau sind Native Ads, wie funktionieren sie wirklich – und warum setzen immer mehr Performance-Marketer auf dieses Werbeformat?
Kurz gesagt:
Native Ads sind Werbeanzeigen, die sich optisch und inhaltlich in redaktionelle Umfelder einfügen – zum Beispiel auf Nachrichtenseiten oder Content-Plattformen. Statt Nutzer zu unterbrechen, erscheinen sie wie empfohlene Artikel oder relevante Inhalte.
Aber dahinter steckt deutlich mehr als nur „Werbung, die nicht wie Werbung aussieht“.
In diesem Guide lernst du:
was Native Ads wirklich sind
wie Native Advertising funktioniert
welche Formate es gibt
echte Native Ads Beispiele
warum Native Ads besonders gut für Mid- und Low-Funnel Performance geeignet sind
wie Plattformen wie Taboola dabei eingesetzt werden
Praxisnah. Ohne Agentur-Blabla.
Was sind Native Ads?
Native Ads sind bezahlte Anzeigen, die sich dem Look & Feel der Website anpassen, auf der sie ausgespielt werden.
Typische Platzierungen:
unter Artikeln auf News-Seiten
zwischen redaktionellen Beiträgen
in Content-Feeds
als empfohlene Inhalte („Das könnte dich auch interessieren…“)
Der entscheidende Unterschied zu klassischen Bannern:
Native Ads fühlen sich an wie Content.
Der Nutzer klickt nicht, weil ihn ein blinkender Banner nervt, sondern weil ihn ein Thema interessiert.
Genau deshalb funktionieren Native Ads psychologisch komplett anders als klassische Werbung.
Wie funktioniert Native Advertising?
Das Grundprinzip ist simpel:
Ein Nutzer liest Content (z.B. einen Nachrichtenartikel)
Darunter erscheinen empfohlene Inhalte
Ein Teil davon sind bezahlte Native Ads (klar als Anzeige gekennzeichnet)
Der Nutzer klickt
Er landet auf einer Landingpage, einem Advertorial oder Listicle
Dort beginnt die eigentliche Conversion Journey
Wichtig:
Native Advertising ist kein klassischer Direct-Response-Kanal wie Search.
Native funktioniert über:
Aufklärung
Kontext
Vertrauen
Storytelling
Deshalb schickt man kalten Traffic in der Regel nicht direkt auf Produktseiten, sondern zuerst auf Content-basierte Seiten.
Native Ads Beispiel – so sehen Native Ads in der Praxis aus
Ein klassisches Native Ads Beispiel:
Du liest einen Artikel auf einer großen News-Seite.
Darunter steht:
„Das könnte dich auch interessieren“
In diesem Feed erscheinen:
redaktionelle Artikel
bezahlte Native Ads
Eine Native Ad besteht meist aus:
Bild
kurzer Headline
optional Beschreibung
Beispiel:
Bild: Person vor Laptop
Titel: „Warum immer mehr Menschen 2026 ihre Werbestrategie ändern“
Das wirkt wie Content – nicht wie Werbung.
Genau das ist die Stärke von Native Ads.
Native Ad Formate
Native Advertising besteht heute nicht nur aus klassischen Content-Widgets.
Je nach Plattform gibt es zusätzlich:
In-Feed Native Ads
Die bekannteste Form, direkt im redaktionellen Umfeld.
Display Placements
Klassische Display-Formate (Skyscraper, Rectangle etc.), aber auf Klickbasis im Open Web.
Inbox Ads
Werbung direkt im E-Mail-Postfach (z.B. Yahoo Mail).
Push Notifications
Push-Nachrichten auf mobilen Geräten.
Lockscreen Placements
Ads auf Smartphone-Sperrbildschirmen.
Wichtig:
Jedes Placement braucht eigene Creatives und eigene Funnel-Strategien.
Ein großer Anfängerfehler ist, überall dieselbe Anzeige zu verwenden.
Warum Native Ads besonders gut performen
Native Ads funktionieren, weil sie:
Weniger Werbewiderstand erzeugen
Der Nutzer fühlt sich nicht „beworben“.
Kontext nutzen
Die Anzeige erscheint dort, wo der Nutzer sowieso liest.
Ideal für Mid- und Low-Funnel sind
Native Ads eignen sich hervorragend für:
Prospecting
Neukundengewinnung
Retargeting
vor allem über Content-basierte Funnels.
Ältere Zielgruppen erreichen
Native Plattformen erreichen häufig Nutzer 45+, 55+ und älter – Zielgruppen, die auf Social Media kaum noch aktiv sind.
Das ist extrem wertvoll für viele E-Commerce- und Leadgen-Angebote.
H2: Native Ads vs Display vs Social
Kurz zusammengefasst:
Display: Aufmerksamkeit durch Unterbrechung
Social: Aufmerksamkeit durch Scroll-Stop
Native: Aufmerksamkeit durch Relevanz
Native Ads holen Menschen dort ab, wo sie ohnehin Inhalte konsumieren.
Für wen sind Native Ads geeignet?
Native Ads funktionieren besonders gut für:
E-Commerce mit erklärungsbedürftigen Produkten
Health & Wellness Funnels
Lead Generation mit Informationsbedarf
Produkte mit höherem Warenkorbwert
Angebote, die von Storytelling profitieren
Weniger gut funktionieren:
reine Impulsprodukte
aggressive Rabattwerbung
Angebote ohne klaren Mehrwert
Fazit – was sind Native Ads wirklich?
Native Ads sind kein Trick, um Werbung zu verstecken.
Sie sind ein Performance-Kanal, der auf Content, Kontext und Vertrauen basiert.
Wer Native Ads wie Facebook behandelt, verbrennt Budget.
Wer Native Ads strategisch nutzt – mit passenden Creatives, Advertorials und sauberem Tracking – kann sie zu einem extrem skalierbaren Marketingkanal machen.



